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Ansprüche sichern

Rund um Immobilien-Eigentum

Berichtigung des Grundbuchs

Als Erbe tritts Du in die Rechte und Pflichten des Erblassers ein. Gehört zum Vermögen des Erblassers ein bebautes oder unbebautes Grundstück oder eine Eigentumswohnung geht das Eigentum hieran mit dem Tod automatisch auf die Erben über.

Das Grundbuch ist unrichtig geworden, da immer noch der Erblasser als Eigentümer verzeichnet ist. Das Grundbuch wird durch die Eintragung der Erben als Eigentümer wieder richtig. Über das Grundstück kannst Du nur verfügen, wenn Du als Eigentümer eingetragen bist.

Als Erbe kannst Du die Berichtigung des Grundbuchs beantragen.

Verfahren & Prozess

1. Antrag auf Grundbuchberichtigung

Beim Grundbuchamt bei dem Amtsgericht, in dessen Bereich das Grundstück liegt, stellst Du einen Antrag auf Berichtigung des Grundbuchs. Es wird beantragt, dass die Erben als Eigentümer in das Grundbuch eingetragen werden.

Für die Berichtigung des Grundbuchs muss der Erbe dem Grundbuchamt seine Erbenstellung nachweisen.

2. Nachweis der Erbenstellung gegenüber dem Grundbuchamt

Zur Begründung des Antrags auf Berichtigung des Grundbuchs sind dem Grundbuchamt die Unrichtigkeit des Grundbuchs und die durch die Erbfolge eingetretene tatsächliche Rechtslage nachzuweisen.

Deine Erbenstellung weist Du bei der gesetzlichen Erbfolge durch den Erbschein oder das Europäische Nachlasszeugnis nach. Mehr zu den Themen findest Du unter ‚Als Erbe handeln/ Brauche ich einen Erbschein?‘ und ‚Als Erbe handeln/ Europäisches Nachlasszeugnis‘.

3. Gebühren

Die Grundbuchberichtigung ist in den ersten zwei Jahren nach dem Erbfall gebührenfrei.

Grunderwerbsteuer fällt bei einem Erwerb durch Erbschaft nicht an.

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