Du bist hier: Erbengemeinschaft aufgrund von Testament

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Grundsätzliches zur Erbschaft ...
Grundsätzliches zur Erbschaft ...
  • Erbschaft annehmen oder ausschlagen?

    Der Nachlass fällt den Erben mit dem Tod des Erblassers automatisch an. Jeder einzelne Miterbe kann für sich entscheiden, ob er seinen Erbteil annimmt oder diesen ausschlägt. Willst Du die Erbschaft ausschlagen, kannst Du dies nur innerhalb von sechs Wochen tun. Lebte der Verstorbene im Ausland oder hält sich der Erbe außerhalb von Deutschland auf, verlängert sich die Frist auf 6 Monate. Mit Ablauf der Frist, gilt die Erbschaft als endgültig angenommen. Aber Vorsicht! Eine Ausschlagung ist nicht mehr möglich, wenn Du die Erbschaft einmal angenommen hast – sei es durch Fristablauf oder durch eine Handlung, die eine Annahme der Erbschaft indiziert (z.B. Beantragung eines Erbscheins).

  • Grundsätze zum Erben in der Erbengemeinschaft

    • Der Nachlass fällt den Erben mit dem Tod des Erblassers automatisch an. Sofern die Erbschaft von einem oder mehreren Erben nicht innerhalb einer bestimmten Frist ausgeschlagen wird, treten die Erben in alle Rechte und Pflichten des Verstorbenen ein und übernehmen sein Vermögen, Verträge und Schulden. Mehrere Erben bilden eine Erbengemeinschaft. Der Nachlass geht ungeteilt auf die Erben über und wird gemeinschaftliches Vermögen der Erben.
    • Die Erben haben bis zur Auflösung der Erbengemeinschaft den Nachlass gemeinschaftlich zu verwalten. Über den Nachlass oder einzelne Vermögensgegenstände können Erben nur gemeinsam verfügen. Ziel der Erbengemeinschaft ist die Auflösung bzw. Auseinandersetzung. Nachdem alle Nachlassverbindlichkeiten beglichen sind, sind die verbleibenden Vermögensgegenstände unter den Miterben anhand deren Erbquote aufzuteilen.
    • Für die gemeinschaftlichen Nachlassverbindlichkeiten haften die Erben als Gesamtschuldner mit dem gemeinschaftlichen Nachlassvermögen und dem jeweiligen Eigenvermögen.

Ist das deutsche Recht anwendbar?

Es gilt das deutsche Recht, wenn der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hatte.

Lebte er in einem anderen europäischen Land gilt ab dem 17. August 2015 Folgendes: Es gilt das Recht des europäischen Landes, in dem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte, es sei denn, er hat im Testament das Recht des Landes gewählt, dessen Staatsangehörigkeit er hatte.

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