Alleinerbe nach gesetzlicher Erbfolge

Wie erkläre ich die Steuern?

Als Erbe hast Du steuerliche Verpflichtungen sowohl für Dich als auch für den Verstorbenen.

Im Folgenden findest Du eine Übersicht über Deine wichtigsten steuerlichen Pflichten als Erbe. Klicke auf die einzelnen Blöcke, um mehr über die dahinter stehenden Einzelthemen zu erfahren.

Steuern erklären

Was ist im Todesfall bei Steuern zu beachten?

Steuerliche Konsequenzen im Todesfall

Der Tod des Erblassers führt zu zwei wesentlichen steuerlichen Konsequenzen

  1. Die Erben treten in die steuerlichen Pflichten des Erblassers ein sowie 
  2. Der Erbfall führt zu einem steuerpflichtigen Erwerb der Erben soweit persönliche und sachliche Steuerfreibeträge überschritten werden.

Nicht nur an die Erbschaftsteuer denken!

Im Erbfall denkt man oftmals als erstes an die Erbschaftsteuer und fragt sich vielleicht, ob und wie man eine entsprechende Steuererklärung abgeben muss. Als zweites stellt man dann fest, dass dies wegen der hohen Freibeträge in vielen Fällen oft nicht von großer Relevanz oder Schwierigkeit ist. 

Eher selten denkt man daran, dass ja auch der Erbe steuerliche Pflichten hatte, für die man als Erbe nunmehr unmittelbar und vollumfänglich einzustehen hat. Diese Pflichten enden nicht plötzlich mit dem Todesfall sondern bestehen fort und unterliegen in der Regel Fristen, die es einzuhalten gilt.  

Zudem übernimmt der Erbe die steuerliche Situation des Erben bzw. tritt in diese ein. Hatte der Erblasser ein Vermietungsgrundstück erzielt nunmehr auch der Erbe Vermietungseinkünfte und kann die laufende Abschreibung geltend machen.

Eintritt in die steuerliche Stellung des Erblassers

 Die Erben treten im Zeitpunkt des Erbfalls nicht nur zivilrechtlich sondern auch steuerlich in die „Fußstapfen“ des Erblasser.  Dies zeigt sich wie folgt:

  • Hat der Erblasser ein Gewerbe/freiberufliche Praxis, so erzielen auch die Erben ab dem Todeszeitpunkt Einkünfte aus Gewerbebetrieb/freiberufliche Einkünfte. Der Tod des Erblassers hat nicht automatisch die Aufgabe des Gewerbebetriebs/Praxis zur Folge sondern führt u.U. nur zu einer vorübergehenden Einstellung. Die Entscheidung über eine Aufgabe liegt beim Erben.  Er kann das Unternehmen u.U. auch weiter fortführen. 
  • Sofern der Erblasser umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer war, so wird auch der Erbe umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer und hat damit einhergehende weitergehende Verpflichtungen.
  • War der Erblasser Vermieter einer Immobilie, so erzielt nunmehr auch der Erbe Vermietungseinkünfte. Im Gegenzug stehen ihm aber auch sämtliche Abschreibungen zu.

Eintritt in steuerliche Pflichten

So wie auch der Erbe in die steuerliche Stellung des Erblassers eintritt, so „erbt“ dieser auch die jeweiligen steuerlichen Verpflichtungen. Dazu gehören u.a. 

  • Verpflichtung zur Abgabe der Steuererklärungen für den Erblasser bis zu dessen Todestag (z.B. Einkommen, Gewerbesteuer und/oder jährliche Umsatzsteuererklärung bzw. Monatliche Umsatzsteuervoranmeldungen)
    • Dies umfasst auch die Verpflichtung zur Abgabe geänderter/korrigierter Steuererklärungen, soweit der Erbe erkennt oder erkennen konnte, dass die bisherigen Erklärungen zu Lasten des Fiskus fehlerhaft sind.
  •  Verpflichtung zur Zahlung fälliger Steuern bzw. zukünftig noch festgesetzter Steuer (insbesondere Einkommen-, Gewerbe- oder Umsatzsteuer).  
    • Wie bei anderen Schulden haftet der Erbe auch für Steuerverbindlichkeiten, die bis zum Erbfall entstanden sind. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Steuer schon festgesetzt wurde. D.h. für Steuern des Jahres in das der Erbfall fällt haftet der Erbe. Gleiches gilt aber auch für Vorjahre. Zu berücksichtigen ist aber, dass derartige Steuerverbindlichkeiten als Nachlassverbindlichkeiten bei der Ermittlung des Nachlasswertes mindernd zu berücksichtigen sind, sodass diese u.U. die Erbschaftsteuerschuld mindern.
  • Automatischer Eintritt in laufende steuerliche Verfahren (z.B. Einspruchs- oder Klageverfahren)
  • Möglichkeit der Teilnahme an steuerlichen Verfahren (z.B. Möglichkeit Einspruch oder Klage gegen ergangene Steuerbescheide; Antrag auf Änderung erfolgter Veranlagungen (sofern insoweit noch Änderungsmöglichkeiten verfahrensrechtlich möglich sind).

Hinweise

Die Wahrnehmung der steuerlichen Pflichten des Erblassers kann im Einzelfall unglaublich komplex sein, insbesondere wenn man keinen oder nur sehr geringen Einblick in die steuerliche Situation des Erblassers hatte. So schwierig dies emotional aber auch fachlich nach dem Erbfall ist, so ist es entscheidend, dass Du Dich umgehend über die steuerliche Situation sowie die hieraus erwachsenen Verpflichtungen informierst. Insbesondere wenn der Erblasser noch im Berufsleben stand und eine eigenes Geschäft/Praxis unterhielt sollte umgehend der Rat (s)eines Steuerberaters eingeholt werden um mit ihm die weiteren Schritte zu besprechen. 

An Hand der noch folgenden Checkliste kannst Du Dir einen ersten Überblick über die Situation und To Do’s verschaffen. Solltest Du hierbei manche der Fragen nicht beantworten können, so solltest Du einen Steuerberater um Rat fragen. 

Tipp

Sollten Dir keine ausreichenden Informationen vorliegen um einen ersten Einblick zu bekommen, dann empfehlen wir Dir das Finanzamt des Erblassers zu kontaktieren und um die Zusendung der letzten Steuerbescheide sowie einen aktuellen Kontoauszug zu bitten. 

Auch solltest Du beim Finanzamt in Erfahrung bringen, welche Steuererklärungen noch abzugeben sind und ob laufende Verfahren anhängig sind. Die Mitarbeiter beim Finanzamt sind in der Regel sehr hilfsbereit und geben Dir gerne Auskunft zumal ihnen dies selbst die zukünftige Behandlung des Falles erleichtern wird. 

Im nächsten Reiter erläutern wir Dir nunmehr genauer die einkommensteuerlichen Folgen, die auf dich als Erbe zukommen und wie Du diese angehen solltest. => Link/Verweis auf nächsten Reiter

Einkommensteuerliche Konsequenzen

Im Folgenden findest Du eine Übersicht über die einkommensteuerlichen Konsequenzen untergliedert ja nach Einkunftsart des Erblassers.

Im Vorfeld solltest Du daher klären, welche Einkünfte der Erblasser bis zum Erbfall erzielte. Hier unterscheidet man im Wesentlichen fünf Einkunftsarten.

  1. Einkünfte aus nicht-selbständiger Tätigkeit (Lohn/Gehalt)
  2. Einkünfte aus Kapitalvermögen
  3. Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
  4. Einkünfte aus gewerblicher/freiberuflicher Tätigkeit
  5. Sonstige Einkünfte (private Veräußerungsgewinne)

Warum ist dies von Bedeutung?

Zum einen ist dies für Dich wichtig, damit Du weißt, welche Einkünfte noch in der Steuererklärung des Erblassers zu berücksichtigen sind und welche sich bereits in Deiner Steuererklärung niederschlagen.  Da i.d.R. der Erblasser in einer anderen Progressionsstufe (seine Einkünfte unterliegen u.U. einem höheren oder niedrigeren Steuersatz) eingeordnet ist, kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der zu zahlenden Einkommensteuer haben. Zum anderen führt der Erbfall zu weiteren steuerlichen Konsequenzen, dies es u.U. zu berücksichtigen gilt.

0. Allgemein

  • Vermögensgegenstände des Erblassers gehen unentgeltlich auf den Erben über. Es erfolgt grundsätzlich keine u.U. steuerpflichtige Realisation von Gewinnen (z.B. stille Reserven in Aktien oder Grundvermögen). Anders hingegen bei einem Verkauf nach dem Erbfall z.B. zur Begleichung von Erbfallschulden.
  • Gleiches gilt auch für Betriebsvermögen oder Anteilen an einer gewerblichen Personengesellschaft.
  • Unmittelbar nach dem Erbfall erzielt nicht mehr der Erblasser sondern sein Erbe nunmehr die Einkünfte und hat diese entsprechend in seiner Steuererklärung zu erklären (z.B. Einkünfte aus Kapitalvermögen/Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung). Eine Ausnahme gilt lediglich für Einkünfte aus nicht-selbständiger Tätigkeit (Lohn/Gehalt). 
  • Sämtliche steuerlichen Attribute des Erblassers werden dem Erben zugerechnet (z.B. Verlustvorträge, Haltefristen bei Beteiligungen oder Grundbesitz (z.B. 10 jährige Haltefrist bei Grundvermögen nachdem der Verkauf steuerfrei erfolgen kann; einbringungsgeborene Anteile).

1. Einkünfte als Angestellter  [TBC]

  • Durch den Tod wird das Arbeitsverhältnis automatisch beendet. Da dieses nicht durch den Erben fortgeführt wird, kann dieser auch nicht entsprechende Einkünfte ab dem Erbfall erzielen. Die bis zum Erbfall entstandenen Lohnansprüche (soweit diese noch nicht ausgezahlt wurden) sind nicht-selbständige Einkünfte des Erblassers und müssen in seiner Steuererklärung erklärt werden.

2. Kapitaleinkünfte [TBC]

  • Grundsätzlich gilt bei Kapitaleinkünften (z.B. Zinsen, Dividenden oder auch Veräußerungsgewinnen) das Zuflussprinzip. Nur wenn diese dem Erblasser bis zum Erbfall zugeflossen sind, werden Sie diesem noch zugerechnet und müssen in dessen Steuererklärung auch erklärt werden. Nach dem Erbfall zufließende Einkünfte sind dann bereits dem Erben zuzurechnen. Werden Zinsen oder Dividenden für Zeiträume bis zum Erbfall erst nach dem Erbfall gezahlt, werden diese dem Erben zugerechnet. Eine Anteile Aufteilung für den Zeitraum bis zum Erbfall erfolgt nicht. Für Gewinnausschüttungen bei Kapitalgesellschaften kommt es darauf an, wer im Zeitpunkt des Gewinnverteilungsbeschlusses Anteilseigern (wirtschaftlich Berechtigter) war. 
  • Ein vom Erblasser erteilter Freistellungsauftrag verliert mit dem Erbfall seine Gültigkeit. Der Erbe muss für Zinsen, die nach dem Erbfall zufließen einen eigenen Freistellungsauftrag gegenüber der Bank erteilen.

3. Grundbesitz

  • Bei Einkünften aus vermietetem Grundbesitz erfolgt ein zeitanteilige Aufteilung der Mieten bis zum Erbfall. 
  • Anschaffungsnahe Aufwendungen (Aufwendungen für größere Baumaßnahmen innerhalb von drei Jahren nach Erwerb) können nur vom Erben geltend gemacht werden, sofern dies auch durch den Erblasser hätte geltend gemacht werden können.
  • Abschreibungen des Erblassers (z.B. bei Grundvermögen) wird durch Erben in gleicherweise fortgesetzt. Das gilt auch bei Sonderabschreibungen.

4. Private Veräußerungsgeschäfte

  • Der Erbfall selbst ist keine Veräußerung. Haltefristen für eine etwaige Steuerbefreiung richten sich nach dem Erwerbszeitpunkt des Erblassers.
  • Abfindungszahlungen auf Grund von gesellschaftsvertraglichen Einziehungs- und Abfindungsklauseln führen zu Veräußerungsgewinnen des Erben im Zeitpunkt deren Wirksamkeit.

5. Gewerbliche/Selbständig Einkünfte

Betrieb eines Einzelunternehmers

  • Auch wenn Erbe ursprünglich nicht unternehmerisch tätig ist, erzielt dieser ab dem Zeitpunkt des Erbfalls gewerbliche Einkünfte. Der Betrieb erlischt nicht automatisch mit dem Tod des Betriebsinhabers. Hierbei kommt es ausschließlich auf das spätere Verhalten des Erben an. 
  • Betriebsvermögen geht (für ertragsteuerliche Zwecke) steuerneutral auf den Erben über (unentgeltlicher Betriebsübergang). Dies gilt unabhängig davon, inwieweit Betriebsschulden vorhanden sind, die automatisch mit übergehen. 
  • Bis zum Todestag ist Gewinn/Verlust dem Erblasser, nach dem Todestag den Erben zuzurechnen. 
  • Bei bilanzierenden Unternehmen erfolgt eine Zwischenbilanz, bei Erblassern, die ihre Einkünfte Mittels Einnahme- Überschussrechnung bestimmen gilt das Zuflussprinzip. Somit erzielt Erbe allein schon durch eine spätere Vereinnahmung von bereits ausgestellten Rechnungen gewerbliche Einkünfte (USt Abführung nicht vergessen).
  • Veräußert der Erbe den Betrieb oder gibt diesen auf, ist ausschließlich auf die persönlichen Verhältnisse des Erben abzustellen (Tarifbegünstigung für Veräußerungsgewinne ab der Vollendung des 55. Lebensjahres, Freibeträge). 

Freiberuflerpraxis

  • Auch eine Freiberuflerpraxis wird mit dem Todesfall nicht automatisch aufgegeben, auch wenn dem Erben die entsprechende berufliche Qualifikation (z.B. als Arzt oder Anwalt) fehlt. In diesem Fall erzielt der Erbe (insbesondere bei nachlaufenden Einkünften) Einnahmen aus Gewerbebetrieb und nicht mehr freiberufliche Einkünfte. Die mit dem Tod des freiberuflich Tätigen verbundene Betriebseinstellung ist noch keine Betriebsaufgabe. Gleiches gilt auch, wenn der Erbe sich einfach noch nicht endgültig entschieden hat, ob er den Betrieb/die Praxis des Erben fortführt, auch wenn er hierzu berechtigt wäre.

Sonstige Konsequenzen

Vererblichkeit von Verlusten

  • Verlustvorträge oder laufende Verluste im Jahr des Erbfalls gehen unter und können von dem Erben selbst nicht genutzt werden. Lediglich Verlustvorträge oder laufende Verluste im Todesjahr können mit positiven Einkünften des Erblassers in diesem Jahr verrechenbar.
  • Sofern Erbe ein Ehegatte ist und die Eheleute gemeinsam veranlagt werden, können die laufenden Verluste des Erblassers mit positiven Einkünften des Erben im Todesjahr verrechnet werde [was ist mit VV?].

Nachlassverbindlichkeiten

  • Der Übergang von Nachlassverbindlichkeiten bzw. Erfüllung von Erbfallschulden (z.B. Erfüllung von Vermächtnissen oder Pflichtteilsansprüchen) führen beim Erben nicht zu Anschaffungskosten.
  • Werden Zugewinnausgleichs- oder Pflichtteilsansprüche durch Hingabe von Wertgegenständen aus dem Nachlass befriedigt (z.B. Übereigung PKW/Schmuck/Aktien) handelt es sich um ein entgeltliches Rechtsgeschäft, sodass die darin enthaltenen stillen Reserven aufgedeckt werden müssen. Werden diese Ansprüche in Geld befriedigt, handelt es sich um einen ertragsteuerlich neutralen Vorgang.

Handlungsempfehlungen

So solltest Du vorgehen:

Einleitung

Im Folgenden erhältst Du eine Übersicht über die wichtigsten Fragen, die zeitnah zu beantworten wären, damit Du Dir einen ausreichenden Überblick über die steuerliche Situation des Erblassers und die hieraus u.U. für Dich resultierenden Verpflichtungen verschaffen kannst. 

  • Sollte der Erblasser einen Steuerberater gehabt haben, informiere diesen umgehend über den Todesfall und mache einen Besprechungstermin aus, um die nachfolgenden Punkte durchzugehen.  (link auf Checkliste aus Worddokument)  Der Steuerberater kennt die finanzielle Situation meistens besser als die Angehörigen und sollte auch über die notwendigen Unterlagen (Vertragsdokumente, Kontoauszüge) verfügen. Als persönlichen Tipp empfehle ich Dir Dich nach etwaigen ausstehenden Rechnungen zu erkundigen und diese umgehend zu begleichen, damit der Steuerberater gewiss sein kann, dass er für seinen Einsatz auch entsprechend entlohnt wird. Dies ist in der Regel gut angelegtes Geld. 
  • Sofern der Erblasser keinen Steuerberater hatte, musst Du Dich selbst über die nachfolgende Punkte informieren und – soweit nötig – einen Steuerberater zu Rate ziehen. Als Ausgangspunkte ist hierbei empfehlen wir Dir die letzte Steuererklärung/Steuerbescheid zu sichten. Hier kannst Du oftmals schon gut erkennen, welche Einkünfte der Erblasser erklärt hatte (insbesondere Einkünfte aus gewerblicher oder freiberuflicher Tätigkeit) und  für welche Jahre noch Steuererklärungen einzureichen sind. Sollte der Erblasser eine gewerbliche oder freiberufliche Tätigkeit ausgeübt haben, musst Du umgehend die geschäftlichen Bücher sichten (Kassenbuch, Buchhaltungsunterlagen (ggf. Nur elektronisch verfügbar) um zu schauen, auf welchem Stand diese sind). Im besten Fall sind diese tages- oder zumindest wochenweise gepflegt. Oftmals können diese aber auch bereits mehrere Monate alt und ohne fortlaufende Einträge sein. Sich hier ohne Vorkenntnisse im Bereich Buchführung und Steuern zu bewegen ist nicht zu empfehlen. Hier solltest Du zwingend umgehend einen Steuerberater kontaktieren, der mit Dir gemeinsam die Unterlagen sichtet und notwendigen Schritte bespricht. 

Themenübersicht

Steuerzahlungen/Erstattungen

  • Welche Steuern müssen kurzfristig bezahlt werden bzw. sind u.U. Steuererstattungen zu erwarten? 
  • Hat das Finanzamt eine Einzugsermächtigung? Weist das entsprechende Konto eine ausreichende Deckung auf?
  • Mit welchen Zahlungen ist alsbald zu rechnen? Z.B. wenn erst kürzlich eine Steuerklärung eingereicht wurde, zu der aber noch kein Bescheid ergangen ist/ u.U. findet momentan eine steuerliche Außenprüfung statt oder diese wurde abgeschlossen und das Finanzamt wird alsbald entsprechende Steuerbescheide erlassen.

Tipp

Um herauszufinden, ob der Erblasser Schulden beim Finanzamt hat, können sie sich einen Kontoauszug beim Finanzamt zusenden lassen. Dort sind etwaige Verbindlichkeiten vermerkt. Auch solltest Du Dich beim Finanzamt erkundigen, ob der Erblasser regelmäßig Vorauszahlungen geleistet hat.

Steuererklärungen

  • Hat der Erblasser überhaupt eine Steuererklärung abzugeben? 
    • Bei Angestellten oder Rentner ist dies nicht immer erforderlich und daher nicht immer zwingend. Sobald der Erblasser aber zusätzliche Einkünfte erzielte z.B. durch Vermietung und Verpachtung, eine berufliche Tätigkeit ausübte oder Einkünfte aus Kapitalvermögen, die nicht dem Quellensteuerabzug unterliegen, erzielte, ist davon auszugehen, dass dies der Fall ist. 
  • Welche Steuererklärungen sind abzugeben und wer erstellt diese? 
    • Sofern der Erblasser noch beruflich tätig war, kann dies nicht nur die Einkommensteuererklärung betreffen, sondern u.U. auch die Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer.
    • Sofern der Erblasser selbst erst kürzlich Erbe war oder etwas geschenkt bekommen hat, könnte dieser auch zur Abgabe einer Erbschaft-/Schenkungsteuererklärung noch verpflichtet sein. 
  • Für welche Jahre müssen die Steuererklärungen abgegeben werden?
    • Für alle Jahre, für die bislang noch keine Steuererklärung abgegeben wurde bis einschließlich dem Jahr des Todesfalls. Insoweit erfolgt eine Veranlagung zur Steuer für den Zeitraum bis zum Todestag)
  • Müssen noch geänderte Erklärungen abgegeben werden?
    • Es kann vorkommen, dass Steuererklärungen bereits eingereicht wurden oder sogar schon Bescheide ergangen sind, aber man später feststellt, dass diese fehlerhaft sind. Z.B. Einkommen wurde versehentlich nicht erklärt oder Kosten wurden steuerlich nicht geltend gemacht. In diesem Fall kann der Erbe verpflichtet sein bzw. Ist es u.U. vorteilhaft, eine geänderte Steuererklärung abzugeben. Diese sollte mit dem Steuerberater besprochen werden.
    • Manchmal stellt man im Rahmen der Ermittlung des Nachlasses fest, dass manche Einkünfte willentlich oder versehentlich nicht erklärt worden sind (Stichwort: Konto in der Schweiz). Diese Einkünfte sind unbedingt nachträglich zu erklären. Siehe hierzu auch „Schwarze Konten“.
  • Wann müssen die Steuererklärungen abgegeben werden
    • Sofern der Erblasser einen steuerlichen Berater hatte, sind die jährlichen Steuererklärungen spätestens bis zum 28. Februar des übernächsten Jahres abzugeben. D.h., dass die Steuererklärung für 2019 grundsätzlich am 28.2.2021 abzugeben ist (sofern diese nicht bereits früher vom Finanzamt angefordert oder eine Fristverlängerung gewährt wurde)
    • Laufende Umsatzsteuervoranmeldungen müssen spätestens zum 10. eines Folgemonats abgegeben werden.  Sofern eine sog. Dauerfristverlängerung gewährt wurde, verlängert sich die Abgabefrist jeweils um einen Monat. 

Laufende steuerlichen Verfahren

  • Sind derzeit Einspruchs- oder Klageverfahren anhängig? Hier solltest Du mit dem Steuerberater die möglichen Erfolgsaussichten besprechen.
  • Was sind die Konsequenzen im Erfolgs- bzw. insbesondere im Verlustfall? Ist hier mit steuerlichen Nachzahlungen zu rechnen und wenn ja, wie hoch ist diese? U.u. wurde die Steuer bereits bezahlt, in Ausnahmefällen (z.B. nach einer Außenprüfung) kann es sich aber auch um erhebliche Nachzahlungen handeln.
  • Wann ist mit etwaigen Nachzahlungen zu rechnen (dies ist wichtig, falls der Erblasser oder die Erben nicht über ausreichende liquide Mittel verfügen (z.B. Nachlass besteht aus Immobilien, Aktien) 

Notwendige Unterlagen

  • Hat der Steuerberater alle für die Erstellung der jeweiligen Erklärung notwendigen Unterlagen?
    • Sofern der Steuerberater nicht auch die laufende Buchhaltung macht, benötigt er sämtliche Belege für das jeweilige Jahr (den jeweiligen Zeitraum), für welches eine Steuererklärung einzureichen ist. Hierzu zählen Ausgang-, Eingangsrechnungen, Kontoauszüge, Verträge,  wichtiges Korrespondenz, Jahresabrechnungen der Hausverwaltung, usw.). 
  • Sofern Dir für die Ermittlung der Vermögens Unterlagen fehlen (z.B. Wertgutachten, langfristige Verträge, Übersicht über Vermögensgegenstände, Übersicht über Bankkonten, usw.) ist der Steuerberater mit Sicherheit die beste und manchmal auch die einzige Quelle.

Schwarze Konten

Zwar ist dies eher selten der Fall, aber es kann vorkommen, dass man bei der Zusammenstellung des Vermögens feststellt, dass bestimmte Einkünfte bislang gegenüber dem Finanzamt nicht erklärt wurden (Vermögen auf Auslandskonten z.B. in der Schweiz, Lichtenstein, usw. Auch als sog. Schwarze Konten bekannt)

Hat sich der Erblasser strafbar gemacht und welche Konsequenzen hat dies für die Erben?

Derjenige, der Steuern verkürzt macht sich in Deutschland strafbar. Durch die Nichtangabe von Einkünften im Rahmen seiner jährlichen Steuererklärung macht sich ein Steuerpflichtiger regelmäßig einer Steuerhinterziehung strafbar, sofern auf diese Einkünfte Steuern zu zahlen gewesen wären. Ob sich der Erblasser strafbar gemacht hat, ist aber für den Erben ohne Belang, da der Erbe zwar in die Rechtstellung des Erben eintritt, dies jedoch nicht für strafbare Handlungen gilt. Insoweit wird dem Erben etwaige strafbare Handlungen des Erblassers zugerechnet.

Muss ich als Erbe diese Einkünfte noch nachträglich erklären?

Ja, denn als Rechtsnachfolger in steuerlichen Belangen, ist der Erbe verantwortlich für die Richtigkeit der vom Erblasser abgegebenen Steuererklärungen. Auch wenn er diese selbst nicht erstellt hat, besteht für den Erben eine Verpflichtung bereits eingereichte Steuererklärungen beim Finanzamt zu korrigieren, sofern der Erbe die Unrichtigkeit der Steuererklärungen kannte oder hätte kennen können. Ansonsten macht er sich einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen strafbar. Entsprechend ist dringendst zu empfehlen dem Finanzamt mitzuteilen, wenn dem Erben später bekannt werden sollte, dass die Steuererklärungen u.U. fehlerhaft waren. Auch hier ist zu empfehlen vor einer Mitteilung an das Finanzamt Rat bei einem Fachanwalt für Steuerrecht oder Steuerberater einzuholen. Diese Verpflichtung gilt unabhängig davon, ob die Bescheide bereits bestandskräftig veranlagt wurden. Bei einer Steuerhinterziehung können diese noch 10 Jahre lang durch das Finanzamt korrigiert werden. 

Auch ist es ist nicht ausreichend, die Einkünfte ausschließlich im Rahmen der letzten/aktuellen Steuererklärung anzugeben. Die Korrekturpflicht betrifft sämtlich Altjahre.

Was ist mit der hierbei nachträglich festgesetzten Steuer?

Für diese Steuern haftest Du als Erbe. Sollte Dir daher nachträglich bekannt werden, dass der Erblasser in großem Umfang Einkünfte im Rahmen der Steuererklärung nicht angegeben hat und hieraus erhebliche Steuernachzahlungen drohen, die aus dem Mitteln der Erbschaft nicht zu decken sind, dass solltest Du dringend an eine Ausschlagung der Erbschaft denken und dies in Erwägung ziehen. Vor einem derartigen Schritt ist jedoch der Sachverhalt und insbesondere die steuerliche Belastung umfassend und genaustens mit Hilfe eines Steuerberaters zu ermitteln.

Was ist mit den Steuererklärungen, die noch nicht abgegeben wurden?

Entsprechend versteht es sich von selbst, dass diese Einkünfte auch in den Jahren zu erklären sind, die noch nicht vom Erblasser bereits erklärt wurden. Unterlässt dies der Erbe, so macht er sich der „aktiven“ Steuerhinterziehung strafbar, da er nun selbst eine „unrichtige“ Steuererklärung abgibt und es nicht nur unterlässt eine korrigierte Steuererklärung abzugeben.

Muss der Erbe sämtliche frühere Steuererklärungen auf deren Richtigkeit hin überprüfen?

Das muss der Erbe grundsätzlich nicht machen. Eine Verpflichtung zur Abgabe einer korrigierten Steuererklärung besteht nur, sofern der Erbe nachträglich von Tatsachen erfährt, bei dem es sich dem Erben aufdrängen müsste, dass diese Tatsachen für die Steuerfestsetzung von Bedeutung sind und fehlerhaft nicht erklärt worden waren. Z.B. wenn der Erbe erfährt, dass die laufenden Einkünfte höher sind, als sie beim Finanzamt angegeben wurden oder wenn bislang unbekanntes Vermögen „auftaucht“ in Form von Bankkonten, Edelmetallbeständen oder z.B. Bitcoins und diese Vermögen aus den regulären Einkünften nicht angeschafft worden sein können. Hier muss natürlich geprüft werden, ob es sich hier nicht um ganz legales Vermögen handelt, welches dem Erblasser geschenkt wurde, er über die Jahre angespart oder z.B. durch einen Lottogewinn angeschafft hat. Im Rahmen der Erbschaftsteuererklärung ist diese Vermögen natürlich anzugeben. 

Beachte

Sollte Dir bekannt werden, dass der Erblasser im erheblichem Umfang 

Wie zeige ich den Erbfall beim Finanzamt an?

Steuerliche Konsequenzen im Todesfall

Einleitung

Eine Steuererklärung musst Du erst einmal nicht sofort abgeben. Das entscheidet das Finanzamt, nachdem es vom Erbfall erfahren hat. Daher kann aber gut sein, dass Du den Erwerb dem Finanzamt anzeigen musst, damit dieses dann entscheiden kann, ob es Dich auffordern wird eine Steuererklärung abzugeben. Die Abgabe der Anzeige ist auch wichtig für spätere etwaige Verjährungsfragen, wenn z.B. die Steuer erst Jahre später festgesetzt wurde. Dann könnte u.U. bereits Verjährung eingetreten sein, sodass Du die Steuer dann nicht mehr zahlen musst. => siehe auch Verjährung

Muss ich den Erbfall gegenüber dem Finanzamt anzeigen?

Grundsätzlich nicht, wenn Du sicher davon ausgehen kannst, dass Du keine Steuern zahlen musst.  Q: § 30 ErbStG /Literatur

Wann werde ich Steuern zahlen müssen?

Wenn Dein Anteil am Nachlass ohne Zweifel steuerfrei ist. Ob deine Erbschaft voll steuerfrei ist, oder Du evtl. Steuern zahlen musst wird noch später im Kapital „Steuern zahlen“ näher erläutern. Da in Deutschland jedem unbeschränkt steuerpflichtigen gesetzlichen Erbe aber sehr hohe Freibeträge zustehen, wird eine Steuerpflicht in den meisten Erbfällen eher die Ausnahme als die Regel sein. Steuerfrei sind z.B. 

  • Für die direkten Abkömmlinge (Kinder) mindestens der Erwerb eines Vermögens i.H.v. €400.000 pro Kind und pro Erbfall.  Gleiches gilt für deren Kinder, sofern die Eltern (Kinder des Erblassers) vorverstorben sind. 
  • Für die Enkel mindestens ein Erwerb i.H.v. €200.000 pro Enkel und pro Erbfall zu (in dem Fall in dem die Kinder des Erblassers noch leben)
  • Für die Ehefrau mindestens ein Erwerb von €500.000, wobei sie daneben noch von weiteren steuerlichen Freibeträgen profitiert. 
  • Die Eltern mindestens ein Erwerb von €100.000 pro Kind.

Q: § 15 iVm § 16 ErbStG

Wichtig hierbei ist noch zu berücksichtigen, dass Schenkungen des Erblassers, die innerhalb der letzten 10 Jahre (seit Todeszeitpunkt) erfolgt sind, zusammen gerechnet werden.

In vielen Fällen werden die Erwerbe oftmals unter diesen Summen liegen. Dann brauchst Du nichts weiter zu tun. 

  • Geschwister und Dritte haben aber lediglich einen Freibetrag von €20.000. In diesen Fällen, sowie in Fällen, wo der Wert des Vermögens nicht sicher ist (z.B. bei einer Immobilie oder Beteiligungen an Gesellschaften) sollte stets eine Anzeige erfolgen. 

Wenn also die Möglichkeit bestehen sollte, dass der Erwerb der Erbschaftsteuer unterliegt, solltest Du eine Anzeige beim Finanzamt einreichen. 

Auslandssachverhalte

Eine Anzeigepflicht entfällt auch dann, wenn der Erwerb überhaupt nicht steuerbar in Deutschland ist.

Wann bin ich steuerpflichtig in Deutschland?

Steuern brauchst Du auch dann nicht zahlen, wenn der Erbfall in Deutschland gar nicht der Besteuerung unterliegt. Sofern irgendein Bezug zu Deutschland besteht, wird dies erfahrungsgemäß aber eher der Ausnahmefall sein, da die Anknüpfungspunkte an die Steuerpflicht sehr weitreichend sind.

Der Steuerpflicht unterliegen nämlich alle Erbfälle von sog. „Inländern“. Dies ist immer dann gegeben, wenn   

  • der Erblasser oder 
  • die Erben in Deutschland ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt haben. Gewöhnlicher Aufenthalt ist dann in Deutschland gegeben, wenn hier der Lebensmittelpunkt liegt [genauer] 

Die Staatsangehörigkeit ist in diesen Fällen ohne Belang. 

Als Inländer (Erbe oder Erblasser) gilt auch ein im Ausland lebender deutscher Staatsangehöriger, sofern dieser noch keine fünf Jahre im Ausland lebt. 

Beispiel: Erblasser lebt seit 4 Jahren in Spanien. Sohn seit 6 Jahren in Canada sowie Tochter in Deutschland. Tochter und Sohn sind unbeschränkt steuerpflichtig, da der Erblasser noch keine 5 Jahre im Ausland gelebt hat. Sofern er seit mehr als fünf Jahre in Spanien gelebt hätte, dann wäre nur die Tochter unbeschränkt steuerpflichtig.  

In den o.g. Fällen besteht eine sog. unbeschränkte Steuerpflicht.  Diese Qualifizierung ist für die Fragen der Gewährung von persönlichen Freibeträgen von Relevanz.

Kann noch in anderen Fällen eine Steuerpflicht bestehen?

Dies kann in der Tat gegeben sein,  wenn es sich bei dem Erbvermögen um sog. Inlandsvermögen handelt. Nur insoweit besteht in diesen Fällen eine Steuerpflicht Hierbei handelt es um Vermögen mit einem Anknüpfungspunkt zu Deutschland (z.B. inländischen Grundvermögen, Anteile an deutschen Kapitalgesellschaften i.H.v. > 10%,  Rechte, die in einem dt. Register eingetragen sind (sog. Gebrauchsmuster).

Barvermögen oder Forderungen gelten grds. nicht als Inlandsvermögen. Diese unterliegen nur im Fall der unbeschränkten Steuerpflicht der Besteuerung.

In dem o.g. Fall spricht man einer sogenannten beschränkten Steuerpflicht. Dies ist insbesondere relevant, da der beschränkt steuerpflichtige keine Freibeträge erhält und somit sehr schnell der deutschen Steuerpflicht unterliegt.

Beispiele

Weder Erblasser noch Erbe haben ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland.  Erblasser ist aber an einer Immobilien beteiligt. Hier ist der Erbe in Deutschland beschränkt steuerpflichtig.

O.g. Erblasser besitzt ein deutsches Sparkonto. Da dies nicht als Inlandsvermögen gilt, besteht in Deutschland keine Steuerpflicht, sofern die Erben nicht ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben.

Was unterliegt der Erbschaftsteuer?

Im Fall der unbeschränkten Steuerpflicht besteht ein sog. Weltvermögensprinzip. Damit unterliegt der deutschen Besteuerung das gesamte Vermögen unabhängig davon, wo dieses im Todeszeitpunkt belegen ist.  Hierzu zählt z.B. ausl. Grundvermögen, ausl. Bankkonten, Beteiligungen an ausl. Gesellschaften, usw.

Diese Prinzip wird lediglich in Fällen eingeschränkt, sofern es sog. Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und dem die Steuer erhebenden Staat gibt. Hierbei handelt es sich um staatliche Abkommen, die die Fälle einer etwaigen Doppelbesteuerung versuchen zu regeln. Eine Vermeidung einer Doppelbesteuerung kann dadurch erreicht werden, dass entweder das in dem jeweiligen Land belegende Vermögen von der Besteuerung ausgenommen wird oder aber die Steuer in Deutschland anrechenbar ist. Derartige Vereinbarungen gibt es aber bislang nur mit Frankreich, Schweiz, USA, Dänemark, Schweden und Griechenland.

Sofern kein DBA besteht stellt sich die Frage, ob eine von einem ausländischen Staat erhobene Steuer auf die deutsche Steuer anrechenbar ist. Dies ist immer dann der Fall, wenn die ausländische Steuer mit der dt. Erbschaftsteuer vergleichbar ist und es sich bei dem Vermögen um sog. Auslandsvermögen handelt. Dies ist bei Vermögen gegeben, welches einen Anknüpfungspunt im Ausland aufweist (z.B. ausl. Grundbesitz). Die ausländische Steuer kann hier u.U. auf eine dt. Steuer anrechenbar sein. Erstattet wird diese nicht (z.B. wenn in Deutschland auf Grund von Freibeträgen keine Steuer anfällt).

Sollte ausländisches Vermögen vorhanden sein, empfehlen wir dringend einen Steuerberater zur näheren Prüfung möglicher steuerlicher Pflichten im In- sowie insbesondere im Ausland einzuschalten. Hier besteht die Gefahr, dass man sich ungewollt dem Vorwurf einer (versuchten) Steuerhinterzieung aussetzt.

 

Beispiel

Steuerliche Pflichten im Ausland

Im nächsten Reiter erläutern wir Dir nunmehr genauer die einkommensteuerlichen Folgen, die auf dich als Erbe zukommen und wie Du diese angehen solltest. => Link/Verweis auf nächsten Reiter

Anzeige und Fristen

Im Folgenden findest Du Informationen zur Anzeige des Erbfalls beim Finanzamt und zu Fristen:

Was ist die Frist?

Die Frist für die Anzeige beträgt drei Monate nachdem Du Kenntnis von dem Anfall der Erbschaft erhalten hast. Auch wenn Du die Frist versäumt haben solltest, ist die Anzeige auf jeden Fall nachzuholen.

Q: § 30 ABs. 1 ErbStG 

Wie ist die Anzeige abzugeben?

Die Anzeige muss schriftlich beim zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Eine Anzeige per Email reicht nicht aus, sofern diese nicht über eine qualifizierte elektronische Signatur verfügt. Zuständiges Finanzamt ist, in dessen Bezirk der Erblasser seinen (letzten) Wohnsicht oder (letzten) gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Hilfsweise kann dies auch der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt des Erben sein. Eine Anzeige beim Einkommensteuerfinanzamt des Erben oder des Erblassers ist nicht ausreichend.  Q: § 35 EbStG; ErbStRL VA Handbuch 20 Aufl. 2016, Anlage 34.2 Nr. 3

Was ist der Inhalt der Anzeige?

Die Anzeige soll folgende Angaben enthalten Q: § 30 Abs. 4 ErbStG

  1. Vorname und Familienname, Identifikationsnummer (§ 139b der Abgabenordnung), Beruf, Wohnung des Erblassers oder Schenkers und des Erwerbers;
  2. Todestag und Sterbeort des Erblassers oder Zeitpunkt der Ausführung der Schenkung;
  3. Gegenstand und Wert des Erwerbs;
  4. Rechtsgrund des Erwerbs wie gesetzliche Erbfolge, Vermächtnis, Ausstattung;
  5. persönliches Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser oder zum Schenker wie Verwandtschaft, Schwägerschaft, Dienstverhältnis;
  6. frühere Zuwendungen des Erblassers oder Schenkers an den Erwerber nach Art, Wert und Zeitpunkt der einzelnen Zuwendung.

Im Übrigen sind viele  andere Stellen wie z.B. Banken, Notare, Vermögensverwalter, Gerichte usw. verpflichtet, dem Finanzamt über den Todesfall bzw. den Erblasser Auskunft zu geben, sodass dem Finanzamt der Erbfall auf anderem Weg angezeigt wird. Davon bleibt aber i.d.R. Deine Pflicht zur Erstattung der Anzeige unberührt. 

Beispiel: Anzeige ans FA

Wie geht es dann weiter?

Nach dem Eingang der Anzeige beim Finanzamt wird dieses darüber entscheiden, ob Du zur Abgabe einer Steuererklärung aufgefordert wird. Das kann das Finanzamt unabhängig machen, ob Du überhaupt Steuern zahlen musst und auch unabhängig davon, ob Du eine Anzeige erstattet hast oder das Finanzamt auf anderem Wege von der Erbschaft Kenntnis erlangt hat.

Muss ich nicht sofort eine Steuererklärung abgeben?

Nein, das ist hier nicht erforderlich. Die Anzeige ist vollkommen ausreichend, da das Finanzamt dann prüfen wird, ob Du überhaupt eine Steuererklärung einreichen musst. 

=> Weiter zu Steuererklärung abgeben

Was passiert, wenn ich den Erbfall nicht anzeige?

Sofern der Erwerb doch steuerpflichtig ist, könntest Du Dich einer Steuerhinterziehung durch Unterlassen strafbar machen, ???

Häufige Fragen

  • Was ist in den Fällen der beschränkten Steuerpflicht (z.B. Erblasser mit Wohnsitz in der Türkei ist Eigentümer dt. Grundbesitzes, seine Erben leben im Ausland)?
  • Was ist, wenn ich zwar Angehöriger bin, aber nicht weiß, ob ich auch wirklich Erbe bin, da noch andere Verwandte vorhanden sind? Kenntnis vom Erwerb hat der gesetzliche Erbe erlangt, wenn er sicher weiß, dass ihm en Erbrecht zusteht und zu welchem Anteil er am Erbe beteiligt ist. Bei unklaren Verhältnissen kann im Einzelfall die Kenntnis vom Erwerb erst mit Erteilung eines Erbscheins eintreten. Q: OFD Magdeburg 4.9.1996, Rz. 1.3.2
  • Reicht es, wenn nur einer der Erbengemeinschaft die Anzeige erstattet? Grundsätzlich ist jeder Erbe zur Anzeige verpflichtet. Die Anzeige kann aber auch nur von einem Erben gemacht werden, sofern die übrigen Erben hiervon Kenntnis haben. 
  • Was passiert, wenn ich keine Anzeige erstatte,  obwohl ich mir über den Nachlasswert nicht sicher bin? Sollte der Nachlasswert doch steuerpflichtig sein, kannst Du Dich einer leichtfertigen Steuerverkürzung oder sogar Steuerhinterziehung strafbar machen. Bei unklaren Werten (insbesondere wenn Immobilien oder Gesellschaftsanteile an geschlossenen Fonds im Nachlass sind) solltest Du immer eine Anzeige erstatten. 
  • Was passiert, wenn ich erst später erfahre, dass die Erbschaft mehr Wert hat als erwartet und damit u.U. auch steuerpflichtig ist?  Siehe hierzu vorherige Antwort. Nachträgliche Anzeige ist dringend zu empfehlen. 
  • Was muss ich tun, wenn ich merke, dass meine Anzeige fehlerhaft war?  Damit man Dir nicht den Vorwurf einer leichtfertigen Steuerverkürzung oder gar Hinterziehung machen kann, solltest Du die Anzeige umgehend korrigieren. Wenn Du bereits aufgefordert wurdest, eine Steuererklärung abzugeben, hat diese die korrigierten Angaben zu enthalten. Im Anschreiben an das Finanzamt solltest Du auf die Änderungen hinweisen. 
  • Muss ich die Erbschaft auch anzeigen, wenn der Nachlass überwiegend aus Vermögen im Ausland (spanische Finka) besteht? Der steuerpflichtige Erwerb umfasst den gesamten Nachlass des Erblassers im In- und Ausland.  Dies gilt auch unabhängig davon, ob im Ausland der Erbfall u.U. auch besteuert wird. 
  • Muss ich die Erbschaft auch anzeigen, wenn der Erblasser zwar über Vermögen in Deutschland verfügt, aber nicht deutscher Staatsangehöriger ist? Ja, da es lediglich darauf ankommt, ob entweder der Erblasser oder der Erbe in Deutschland einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat oder aber es sich um Inlandsvermögen (z.B. Immobilie in Deutschland) handelt.  In derartigen Konstellation solltest Du immer Rechtsrat bei einem Rechtsanwalt oder einem Steuerberater suchen?
  • Kann ich auch sofort eine Steuererklärung abgeben? Das ist natürlich möglich auch wenn eine Anzeige erst einmal ausreicht. 

=> Weiter zu Steuererklärung abgeben

 

Fällt Erbschaftsteuer überhaupt an?

Allgemein

Auf Grund der in Deutschland gewährten hohen Freibeträge fällt Erbschaftsteuer nur in seltenen Fällen an. In 2017 betraf dies ca. nur jeden 9. Erbfall, wobei sich die durchschnittliche Belastung auf ca. 45.000€ belief. [Quelle: Wikipedia]

Erbschaftsteuer fällt nur an soweit Du

(1) bereichert bis (der Wert des Nachlasses ist größer als die Verbindlichkeiten des Erblassers und anfallende Erbfallschulden) und auch nur soweit

(2) diese Bereicherung nicht steuerfrei ist (z.B. steuerfreier Nachlass wie z.B. Familienheim oder Bereicherung ist geringer als die steuerlichen Freibeträge)

Die Höhe der Erbschaftsteuer hängt von vier wesentlichen Faktoren ab.

  1. Gesamtwert des Nachlasses 
  2. Höhe der Nachlassverbindlichkeiten
  3. Sachliche Steuerbefreiungen
  4. Persönliche Steuerfreibeträge

Wie bestimmte ich den Gesamtwert des Nachlasses?

Dies hängt davon ab, was genau vererbt wird. Für unterschiedliche Gegenstände gibt es unterschiedliche Bewertungsregeln. 

Ziel der Bewertung ist die Findung des gemeinen Wertes, eine Annäherung an den Verkehrswert, d.h. aktueller Marktwert. Das ist der Preis, den ein fremder Dritter bereit wäre, dafür zu zahlen. Besonderheiten gibt es u.a. aber bei Grundvermögen, Betriebsvermögen und nicht notierte Anteile an Kapitalgesellschaften.

Was gehört zu den Nachlassverbindlichkeiten?

Vom Gesamtwert des Nachlasses werden die Nachlassverbindlichkeiten abgezogen. Hierzu gehören u.a.

  • Schulden des Erblassers
  • Erbfallschulden: Kosten, die im Zusammenhang mit dem Erbfall auftreten wie z.B. Verbindlichkeiten aus Vermächtnissen, Auflagen und Pflichtteilen sowie Erbersatzansprüche [sollten hier alle nicht relevant sein]
  • Erbschaftsabwicklungskosten:  Beerdigungskosten sowie Kosten im Zusammenhang mit der Abwicklung

Nachlassvermögen abzüglich Nachlassverbindlichkeiten stellt grds. den steuerpflichtigen Erwerb dar. Nur soweit jedoch keine sachlichen oder persönlichen Steuerbefreiungen greifen führt der Erwerb zur Steuerpflicht.

Welche sachlichen Steuerbefreiungen gibt es?

  • Hausrat
  • Zugewinn

Welche persönlichen Steuerbefreiungen gibt es?

  • Persönliche Freibeträge, die sich am Verwandschaftsgrad orientieren. Diese reichen von TEUR 500 für Ehepartner bis TEUR 20.000 bei Erbschaften durch Dritte.
  • Besonders zu beachten wäre, dass auch Geschwister lediglich einen sehr geringen Freibetrag haben und zudem bei der Ermittlung des Freibetrags alle Zuwendungen der letzten 10 Jahre zu berücksichtigen sind.

Wert des Nachlasses

Im Vorliegenden …

Wert des Nachlasses

Was mindert die Erbmasse?

Vom Wert des Nachlasses werden die sog. Nachlassverbindlichkeiten abgezogen. Hierzu gehören

  1. Erblasserschulden,
  2. Erbanfallschulen und
  3. sonstige Erbfallschulden.

1. Erblasserschulden

Hierzu gehören sämtliche Schulden des Erblassers zum Zeitpunkt des Todesfalls, z.B.

  • Bankverbindlichkeiten
  • Steuern inklusive Steuern bis zum Zeitraum des Todes auch wenn diese erst zukünftig festgesetzt werden
  • Mietschulden bis zum Todestag
  • Sonstige vertragliche Schulden (Versicherungen, Telefon, Gas, (laufende) Bestellungen, etc.)

2. Erbanfallschulden

Hierzu gehören Vermächtnisse, Auflagen, Pflichtteile und Erbersatzansprüche. Im Rahmen der gesetzlichen Erbfolge sind diese Schulden ohne Belang.

3. Sonstige Erbfallschulden

Hierzu gehören die Kosten der Beerdigung. Unabhängig von der Höhe der Kosten kann mindestens ein Freibetrag von €10.300 geltend gemacht werden. Kosten, die in Summe diesen Betrag überschreiten, müssen Nachgewiesen werden. Zu den Beerdigungskosten gehören neben den unmittelbaren Bestattungskosten auch:

  • Kosten Leichenschmaus
  • Redner
  • Grabstein/-stätte

Mit welchem Wert werden die Verbindlichkeiten angesetzt?

Mit dem Nennbetrag der Verbindlichkeit zum Zeitpunkt des Todesfalls.

Werden Verbindlichkeiten gegenüber dem Erben mindernd berücksichtigt?

Auch wenn der Erbe diese Verbindlichkeit gegen sich selbst „erbt“, erlischt diese nicht, sondern kann als Nachlassverbindlichkeit mindernd geltend gemacht werden.

Wie werden frühere Erwerbe berücksichtigt?

Sofern der Erbe innerhalb eines Zeitraums von 10 Jahre vor dem Erbfall von dem Erblasser etwas erhalten hat, dann ist diese Zuwendung (Wertermittlung zum Zeitpunkt des früheren Todesfals) dem jetzigen Erbe hinzuzurechnen. Auf den Gesamtbetrag wird unter Anrechnung einer früheren festgesetzten Steuern die jetzige Steuerschuld ermittelt. [Ermittlung überprüfen, insbesondere Schicksal Freibeträge]

Häufige Fragen

  • Werden nur „angemessene“ Beerdigungskosten berücksichtigt?
  • Was ist mit Überführungskosten aus dem Ausland?
  • Mindert eine Sterbegeldversicherung die Abzugsmöglichkeit?

Was ist steuerfrei?

Im Vorliegenden

Was ist steuerfrei?

Steuerklasse, Freibeträge und Steuersatz

Im Vorliegenden erfährst Du alles darüber, welche Freibeträge Du hast:

Grundsatz

Die Einordnung in Steuerklassen bestimmt, wie hoch die individuellen Freibeträge sind sowie den anwendbaren  Steuersatz für den steuerpflichtigen Teil des Erwerbes:

 

Verwandtschaftsgrad Steuerklasse Freibetrag in € Steuersatz bei Erwerb bis T€ 75/T€300/T€600
Ehegatte / Lebenspartner nach LPartG I 500.000 7% / 11% / 15% 
(Stief-) Kinder  I 400.000 (je) 7% / 11% / 15%
Enkel (sofern Kinder bereits vorverstorben) I 400.000 (je) 7% / 11% / 15%
Enkel (sofern Kinder noch nicht verstorben sind (kein gesetzliches ErbR) I 200.000 (je) 7% / 11% / 15%
Eltern (bei Erwerb von Todes wegen) I 100.000 (je)  7% / 11% / 15%
Eltern ( bei Schenkungen) II 20.000 15% / 20% / 25%
Geschwister II 20.000 15% / 20% / 25%
Nichten/Neffen II 20.000 15% / 20% / 25%
Stiefeltern/Schwiegerkinder/-eltern/geschiedener Ehegatte (kein gesetzliches ErbR) II 20.000

15% / 20% / 25%

 

Übrige Personen (kein gesetzliches ErbR) III 20.000 30 %

 

Ehegatte iSd Steuerklasse I:

  • Wirksame Ehe muss noch bestehen. 
  • Getrenntleben unschädlich
  • Merke: Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft werden davon nicht erfasst. Hier gilt Steuerklasse III

 

(Stief-) Kinder 

  • Hierzu gehören sowohl eheliche als auch nichteheliche Kinder und Adoptivkinder

Ermittlung Erbschaftsteuer

Im Vorliegenden erfährst Du alles darüber, wie Du die Erbschaftsteuer ermittelst.

Schema Erbschaftsteuer Ermittlung

Festsetzung der Erbschaftsteuer

Zahlung

Steuerstundung

Wie erkläre ich die Erbschaftsteuer?

Muss ich eine Erbschaftsteuererklärung abgeben?

Im folgenden erfährst Du mehr über die Erbschaftsteuererklärung:

Muss ich eine Erbschaftsteuererklärung abgeben?

Nur, wenn Du vom Finanzamt hierzu aufgefordert wurdest. U.u. musst Du aber die Erbschaft beim Finanzamt angezeigt haben (siehe hierzu vorherigen Reiter) [Icon und link].

Tipp

Daher raten wir Dir dringend bereits früh zu klären, ob eine Anzeigepflicht besteht.

Wie kann ich die Erbschaftsteuererklärung abgeben?

Die Steuererklärung kann elektronisch über das Elster Portal oder schriftlich unter Verwendung der jeweiligen Formulare eingereicht werden.

Welchen Inhalt hat die Erbschaftsteuererklärung?

Zum notwendigen Inhalt der Steuererklärung kann dieser Ratgeber leider keine Details machen. Dies würde den Rahmen hier deutlich sprengen und ist stets eine Frage des jeweiligen Sachverhalts. Insoweit verweisen wir auf die weiterführende Literatur. Grundsätzlich solltest Du aber stets steuerlichen Rat einholen um bei der Beurteilung des Sachverhalts auf der sicher Seite zu sein.

Was ist, wenn ich später noch von neuen Tatsachen höre?

Z.B. Höhere Verbindlichkeiten/ höhere Vermögen.

  • Hier besteht die Pflicht zu Abgabe einer geänderten Steuererklärung. (Wann wird diese bestandskräftig?)

 

Toolset

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Rechtsrat einholen

Wenn Du unsicher bist, ob Du trotz eines laufenden Scheidungsprozesses noch erbberechtigt bist.

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Frist

Das Erbe kann nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen ausgeschlagen werden! Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Erbe annehmen oder ausschlagen„.

Hast Du die Frist verpasst, besteht die Möglichkeit die Annahme anzufechten. Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Annahme anfechten„.

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Optionen

Das Erbe kann nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen ausgeschlagen werden! Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Erbe annehmen oder ausschlagen„.

Hast Du die Frist verpasst, besteht die Möglichkeit die Annahme anzufechten. Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Annahme anfechten„.

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Tipp

Die grundsätzlich unbeschränkte Erbenhaftung ist unter bestimmten Voraussetzungen beschränkbar. Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Wie kann ich die Haftung auf den Nachlass begrenzen?„.

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Frist

Das Erbe kann nur innerhalb einer Frist von 6 Wochen ausgeschlagen werden! Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Erbe annehmen oder ausschlagen„.

Hast Du die Frist verpasst, besteht die Möglichkeit die Annahme anzufechten. Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Annahme anfechten„.

Der Erbe trägt die Kosten … Mehr zu dem Thema findest Du im Reiter „Totenfürsorge & Bestattung„.

Expertentipp

Beachte

Die grundsätzlich unbeschränkte Erbenhaftung ist unter bestimmten Voraussetzungen beschränkbar. Mehr zu dem Thema findest Du unter dem Reiter „Wie kann ich die Haftung auf den Nachlass begrenzen?„.

Expertentipp

Jetzt starten!